Der Höhleneingang
Das Dröhnen der Schlacht lag noch wie ein fernes Echo in den Köpfen der Helden, als sie sich endlich aus dem endlosen Chaos des ewigen Schlachtfeldes lösten. Wunden brannten, Muskeln zitterten, doch keiner sprach es laut aus. Jeder wusste, wie knapp sie dem Untergang entronnen waren.
Vor ihnen öffnete sich nun die Dunkelheit.
Ein gewaltiger Höhleneingang klaffte im Fels wie ein gieriger Schlund – und davor standen sie.
Zwei Gestalten. Regungslos.
Riesig.
„Oh…“ murmelte Posy und hielt inne. Sein buschiger Schwanz zuckte nervös. „Fuzz… siehst du das auch?“
Ein leises Mrrrp.
„Ja, genau das denke ich auch! Die sind… die sind riesig!“
Die Wächter bewegten sich nicht, doch ihre bloße Präsenz lastete schwer auf der Gruppe. Jeder von ihnen hatte nur ein einziges Auge – groß, leer, fast leblos. Schleimige Haut spannte sich über gewaltige Muskeln, und an ihren Hälsen pulsierten träge die Kiemen.
„Zyklopen…?“ flüsterte Sonea, ihre Stimme von Unruhe getragen.
„Unpräzise Terminologie,“ entgegnete Xalfein kühl. „Physiognomisch ähnlich, doch die branchialen Strukturen deuten eindeutig auf eine aquatische Mutation hin. Faszinierend… und zugleich unerquicklich.“
Ein kaum greifbares Zittern ging durch die Gruppe.
Nicht wegen der Wächter.
Sondern wegen dessen, was dahinter lag.
„Spürt ihr das?“ fragte Finn leise, während seine Finger unbewusst über die Saiten seiner Laute strichen, ohne einen Ton zu erzeugen. „Das ist… das ist kein gewöhnlicher Schatz.“
Die Luft selbst schien zu flüstern.
Macht.
Unermessliche Macht.
Nexus-Kristalle.
Viele.
Zu viele.
Für einen Moment trat Stille ein – eine gefährliche, flimmernde Stille, in der Gedanken sich verformten und Begierden lauter wurden.
„Wir könnten einfach—“ begann Finn, brach jedoch ab und presste die Lippen zusammen.
„Nein,“ sagte Sonea fest. „Das ist nicht unser Weg.“
„Aber der Weg ist doch da!“ warf Posy ein, schon halb einen Schritt nach vorn machend. „Und er glitzert! Fuzz, hast du gesehen, wie es glitzert?!“
Ein scharfes Miau! ließ ihn innehalten.
„…Du hast recht,“ murmelte er kleinlaut. „Glitzern ist verdächtig.“
Neben ihnen stand Habikan vollkommen reglos. Sein einzelnes Auge spiegelte das unsichtbare Leuchten wider.
„Die Welt dort drinnen…“ sagte er langsam, beinahe verträumt, „…singt wie ein Garten aus zerbrochenen Sternen. Jeder Schritt wäre ein Tanz auf den Scherben der Wirklichkeit.“
„Das klingt… gefährlich,“ meinte Finn trocken.
„Gefährlich?“ Habikan neigte den Kopf. „Nein. Verführerisch.“
Ein raues Schnauben unterbrach sie.
Morvath Tiefenhall trat einen Schritt vor, sein massiger Schatten legte sich über die Gruppe. Seine Augen ruhten auf den beiden Wächtern – und in seinem Blick lag nichts als stille Trauer.
„Sie waren einst Krieger,“ sagte er leise.
Die Worte trafen schwerer als jeder Schlag.
„Stolz. Stark. Brüder meines Volkes.“
Er hob die Hand, deutete auf die reglosen Riesen.
„Jetzt sind sie nichts weiter als leere Hüllen.“
Stille.
Selbst das ferne Rauschen des Wassers schien für einen Moment zu verstummen.
„Sklaven,“ fuhr Morvath fort, seine Stimme kaum mehr als ein Grollen. „Gebrochen von dem, was dort drinnen wartet.“
Ein kalter Schauer lief durch die Gruppe.
„Dann hauen wir ihnen die Köpfe ab!“ rief Kleschbumtauch entschlossen und hob seine Axt. „Einfaff! Problem gelöszt!“
Xalfein seufzte leise. „Wie bestechend differenziert.“
Sugureta Kyūkaku neigte leicht den Kopf, seine blinden Augen ins Nichts gerichtet.
„Nicht jede Klinge schneidet das, was gebunden ist,“ sagte er ruhig. „Manche Fesseln liegen tiefer als Fleisch.“
Morvath wandte sich nun direkt der Gruppe zu.
„Seht sie euch an,“ sagte er. „Und versteht.“
Seine Stimme wurde härter.
„Wenn wir versagen…“
Ein kurzer Moment, in dem selbst die Zeit zu zögern schien.
„…dann werden wir enden wie sie.“
Ein Flüstern kroch durch die Dunkelheit.
Nicht durch Wasser.
Nicht durch Luft.
Durch Gedanken.
Kleschbumtauch erstarrte mitten in der Bewegung. Seine Finger krampften sich um den Schaft seiner Axt, während sich seine Augen weiteten.
… freiheit …
Die Stimme war überall. Sanft. Lockend.
… Keine Ketten mehr… Keine Befehle…. keine verbote… kein ’nein‘ …
Ein Zittern ging durch seinen massigen Körper.
… du könntest führen… eine Armee… unzählige… sie würden dir folgen…
Sein Atem wurde schwer.
… Nur ein kleiner Gefallen… wenn die Zeit kommt… verschone meinen Schatz… lass ihn unberührt…
„NEIN!“

Kleschbumtauch brüllte auf, so laut, dass das Wasser selbst zu beben schien. Er schlug sich mit der Faust gegen den Kopf, taumelte einen Schritt zurück.
„Rausz! Rausz ausz meinem Kopf!!“
Die anderen fuhren herum.
„Klesch?“ fragte Sonea erschrocken.
„Esz will mir Befehle geben!“ knurrte er, die Zähne gefletscht. „Verszpricht mir Mafft… Freiheit… Armee! Aber iff szoll… szoll wasz verszonen!“
Sein Blick wanderte durch die Gruppe.
Langsam.
Unsicher.
Etwas veränderte sich.
Denn niemand sah überrascht aus.
Finns Lächeln war verschwunden.
Soneas Augen lagen schwer vor Sorge.
Xalfeins Miene war noch kühler als sonst.
Selbst Posy… schwieg.
„Ah,“ murmelte Xalfein schließlich trocken. „Kollektive mentale Infiltration. Wie unerquicklich vorhersehbar.“
„Ihr… habt auch was gehört, oder?“ fragte Sonea leise.
Keine Antwort.
Nur Blicke.
Und in ihnen lag dieselbe Erkenntnis.
Die gleiche Versuchung.
Eine unangenehme, drückende Stille breitete sich aus. Sekunden dehnten sich zu einer Ewigkeit.
Dann trat Habikan vor.
„Die Stimme,“ sagte er sanft, „…sie malt goldene Käfige und nennt sie Himmel.“
Sein gelbes Auge flackerte.
Ohne eine weitere Warnung schoss er los und lief durch das Wasser auf die Wächter zu.
„HEY! Warte auf mich!“ rief Kleschbumtauch und stürmte hinterher, die Axt erhoben.
Eine unsichtbare, unnatürliche Strömung krachte gegen sie wie eine Wand. Druck presste gegen ihre Körper, riss an Gliedern und Kleidung.
Habikan wurde abrupt langsamer, sein Körper flackerte.
Doch Kleschbumtauch brüllte auf.
„NIFFT MIT MIR!“
Mit roher Gewalt stemmte er sich gegen die Strömung. Muskeln spannten sich, Adern traten hervor, während er sich Schritt für Schritt vorwärts zwang.
„Fuzz! Komm!“ rief Posy und sprang hinterher.
Ein Fehler.
Die Strömung erfasste den kleinen Kater sofort.
„FUZZ!“
Ein panischer Schrei.
Das Regenbogenfell verschwand in der Dunkelheit, fortgerissen wie ein Blatt im Sturm.
„NEIN! Nein nein nein!“ Posys Stimme brach. „Fuzz! Antworte mir!“
Ein fernes, schwaches Miaaau— wurde verschluckt.
Für einen Moment… zerbrach etwas in ihm.
Dann veränderte sich sein Blick.
„Das… war… NICHT FAIR!!“

Mit einem wütenden Knurren warf er sich noch tiefer in die Strömung. Seine Muskeln spannten sich, seine Schritte wurden schwer – doch seine Wut trieb ihn voran.
Die Wächter reagierten.
Einer der riesigen Einäugigen hob langsam den Arm.
Ein metallisches Blitzen.
THUNK.
Die Harpune schoss durch das Wasser.
„POSY!“ rief Sonea.
Zu spät.
Das Geschoss traf Posy hart und riss ihn nach vorn. Die Leine spannte sich, und mit brutaler Kraft wurde Posy durch die Strömung gezogen – direkt auf den Riesen zu.
„WUHOOOO—! Also… NICHT WUHOOO!!“ brüllte er panisch.
Hinter ihnen hob Xalfein ruhig die Hand.
„Mobilität ist hier von essenzieller Bedeutung.“
Ein kurzes Aufleuchten arkaner Energie.
„Versuchen wir es mit einer kleinen… Optimierung.“
Die Magie legte sich um Finn.
Plötzlich fühlte sich alles leichter für ihn an.
Schneller.

„Oh, DAS gefällt mir,“ grinste Finn schief. „Danke für den Rückenwind.“
Er wirbelte seine Laute herum, seine Augen funkelten.
„Hey, du hässlicher Ein-Augen-Fisch!“
Seine Stimme schnitt durch das Wasser, getragen von Magie.
„Wie wär’s mit einem Duett?“
Dunkle, pulsierende Energie sammelte sich in seiner Hand.
Dann schleuderte er sie nach vorn.
Die Magie raste durch die Strömung – direkt auf den Wächter zu.
Der Kampf hatte begonnen.
Das Wasser bebte unter der Wucht des Aufeinandertreffens.
Mit einem wütenden Brüllen riss Kleschbumtauch seinen Dreizack nach vorn und rammte ihn tief in den Leib des Wächters.
„NIMM DASZ!“
Fleisch gab nach. Dunkles Blut quoll hervor.
Doch dann—
bewegte es sich.
„…Wasz?“, der Ork starrte verwundert auf den Riss in der schleimigen Haut des Riesen.
Die Wunde pulsierte.
Etwas drängte sich nach außen.
Langsam. Widerwärtig.
Ein pechschwarzes, schleimiges Wesen schob sich aus dem zerrissenen Fleisch – ein kopffüßerartiges Grauen, dessen Körper von zuckenden Tentakeln umkränzt war.

„Ein… parasitärer Symbiont?“ rief Xalfein fasziniert. „Wissenschaftlich interessant, aber aktuell ein eher hinderlicher Parameter.“
Das Wesen entfaltete sich vollständig – ein Tiefenmalstrom-Krakeel, geboren aus Fleisch und fremdem Willen.
Dann stieß es zu.
Eine dicke, wirbelnde Wolke aus schwarzer, schimmernder Tinte explodierte in alle Richtungen.
Augenblicklich verschlang Dunkelheit die Kämpfenden und die Welt wurde zu einem Meer aus Blindheit.
„Ich sehe NICHTS!“ rief Finn.
„Fuzz?!“ Posys Stimme war irgendwo im Chaos, panisch, suchend. Ein entferntes, leises aber doch deutliches „Miau!“ zeugte davon, dass sich der Kater von seiner unfreiwilligen Wildwassertour erholt hatte.
Mitten darin bewegte sich Habikan lautlos.
Sein Dolch hatte eben noch Fleisch gekostet – präzise, elegant. Zufrieden hatte er ihn zurück in die Scheide gleiten lassen.
Nun griff er erneut danach.
Zog.
Nichts.
Er runzelte die Stirn.
Zog stärker.
Der Dolch rührte sich nicht.
„… wieso ist die Physik mein Feind? …,“ murmelte er.
Er drehte den Griff, zog ruckartig.
Nichts.
„Komm schon… wir haben ein Rendezvous mit der Katastrophe.“
Noch ein Versuch.
Noch einer.
Seine Bewegungen wurden hektischer.
„Warum widersetzt sich mein Stahl seiner Bestimmung?!“
Der Dolch blieb, wo er war.

Ein gurgelndes Geräusch durchschnitt die Dunkelheit.
Kleschbumtauch.
Tentakel schlangen sich plötzlich um sein Gesicht.
„HRRGH—?!“
Das Tiefenmalstrom-Krakeel hatte ihn gefunden.
Seine Saugnäpfe pressten sich fest auf Mund und Augen, schleimig, unerbittlich. Der Ork taumelte, rang nach Luft.
„HRMPFL!“
Sein Dreizack glitt ihm aus den Händen und versank im Dunkel.
Für einen Herzschlag war da nur Panik.

Dann—
Entschlossenheit.
Seine Hand fand den vertrauten Griff seiner Axt.
Mit einem wilden, instinktiven Schrei riss er sie nach oben.
Die Klinge schnitt.
Ein nasser, widerwärtiger Widerstand—
Dann löste sich das Gewicht.
Die Kreatur wurde fortgeschleudert, zuckend, zerteilt.
„VERPISSZ DIFF!“
Kleschbumtauch sog gierig Wasser ein, hustete, keuchte.
„Ich… bring diff alle um…“ keuchte er heiser.
Unterdessen glitt Sugureta Kyūkaku lautlos durch die Dunkelheit.
Seine Bewegungen waren ruhig. Berechnet.
„Die Größe eines Gegners,“ murmelte er, „…ist oft nur eine Einladung, seine Schwächen zu übersehen.“
Er tauchte ab.
Tiefer.
Zwischen die gewaltigen Beine des Riesen.
Ein perfekter Winkel.
Ein präziser Schlag von unten—
Doch der Wächter reagierte.
Schneller, als es ein solches Ungetüm eigentlich dürfte.
Ein Schatten bewegte sich.
Dann—
KRACK!
Der Fuß des Riesen drückte Sugureta mit brutaler Gewalt gegen den felsigen Boden. Ein dumpfes Knacken ging durch seinen Körper.
Ein erstickter Laut entwich ihm.
Stille.
Dann ein leises, schmerzverzerrtes Atmen.
„Selbst… die Tiefe… kann täuschen…“ flüsterte er schwach.

Zwischen Schatten, Blut und wirbelnder Dunkelheit stand Sonea im Auge des Sturms.
Ihre Hände leuchteten.
Nicht hell.
Nicht triumphierend.
Sondern erschöpft.
„Stillhalten… bitte…“ flüsterte sie, während ihre Magie sich wie warme Strömungen um die zerfetzten Wunden ihrer Gefährten legte.
Fleisch schloss sich. Blut versiegte.
Doch ihre Gedanken… wollten nicht heilen.
… Sie brauchen dich nicht… nur dafür…
… Nur für deine Magie…
… Ohne sie wärst du nichts…
Sonea biss die Zähne zusammen.
„Nein…“ hauchte sie leise. „Das ist nicht wahr…“
Aber der Zweifel blieb.
Wie ein Dorn in ihrem Geist.

Ein gurgelndes Reißen hallte durch das Wasser.
Die Wunden der Riesen… bewegten sich erneut.
„Nicht schon wieder!“ rief Finn.
Aus dem zerfetzten Fleisch krochen weitere Tiefenmalstrom-Krakeele hervor – schleimig, zuckend, hungrig.
„Das ist ja wie ein verdammter Albtraum, der sich selbst nachlädt!“ keuchte er.
Die Kreaturen schossen vor.
Tentakel peitschten durch die Dunkelheit.
Einer traf Finn.
Ein anderer Posy.
„AAAH! NICHT INS GESICHT!“ schrie Posy, als sich die Kreatur an ihn klammerte. „Fuzz, wenn du das siehst, ich kämpfe heldenhaft—HMPF!!“
Die Tentakel pressten sich über seinen Mund.
„MMPH!“
„HALT SZILL!“ brüllte Kleschbumtauch.
Mit erhobener Axt stürmte er durch die Finsternis – blind, aber entschlossen.
„Iff szneid dasz DING runter!“
„Das beruhigt mich ÜBERHAUPT NICHT!“ kam es gedämpft von Posy.
Ein kurzer Moment.
Ein Atemzug.
Dann—
SCHNITT.
Die Axt traf.
Gefährlich nah.
Doch die Kreatur löste sich, fiel zuckend davon.
„Du lebst noch!“ rief Kleschbumtauch erleichtert.
„ICH HOFFE DOCH!“ hustete Posy.
Neben ihnen griff Morvath Tiefenhall ein.
Mit ruhiger, brutaler Entschlossenheit packte er eine der Kreaturen, die sich an Finns Gesicht festgesaugt hatte.
„Das wird schmerzen,“ sagte er schlicht.
Dann riss er sie herunter.
Finn schrie auf.
„JA! Ja, das – autsch! – das tut es!“
Ein nasses Reißen.
Die Kreatur zerplatzte in Morvaths Griff.
„Verzeiht,“ murmelte der Riese leise.

Überall im Schlachtfeld tobte der verzweifelte Kampf.
Axt gegen Tentakel.
Magie gegen Fleisch.
Wille gegen Wahnsinn.
Xalfein schleuderte präzise Zauber durch die Dunkelheit, berechnete Winkel, Wahrscheinlichkeiten – selbst im Chaos.
Habikan hatte seinen Dolch endlich befreit – mit einem letzten, fast beleidigten Ruck.
„Ah,“ hauchte er. „Die Realität gibt nach.“
Und dann tanzte die Klinge.
Schnell. Lautlos. Tödlich.

Schließlich—
ein letzter Schrei.
Ein letzter Schlag.
Ein letztes Zucken.
Dann…
Stille.
Schwer.
Endgültig.
Die Dunkelheit lichtete sich langsam, als sich die schwarze Tinte im Wasser verlor.
Die Körper der Wächter sanken träge zu Boden.
Reglos.
Besiegt.
Nur das leise Atmen der Gruppe und das ferne, unheilvolle Pulsieren aus der Tiefe blieb.
Sonea ließ ihre Hände sinken. Ihre Magie erlosch langsam.
Ihr Blick wanderte über ihre Gefährten.
Verletzt. Erschöpft.
Aber… lebendig.
… Sie brauchen dich nur dafür…
Sie schloss kurz die Augen.
Dann atmete sie tief durch und trat vor.
Vor ihnen lag nun der Höhleneingang.
Dicht verhangen mit Tang und Algen, die sich träge im Wasser wiegten – als wollten sie etwas verbergen.
Oder beschützen.
„Na großartig,“ murmelte Finn leise. „Jetzt wird’s erst richtig unangenehm, oder?“
Habikan neigte den Kopf.
„Der Vorhang hebt sich,“ sagte er ruhig. „Und dahinter… wartet der Autor unserer Albträume.“
Morvath trat neben sie.
Schweigend.
Wachsam.
Der Weg war frei.
Doch noch machte niemand den ersten Schritt.


