Die Konfluenz klammert…

Tief unter der schimmernden Oberfläche der Welt, in den endlosen Fluten der elementaren Ebene des Wassers, lag die Stadt wie ein ertrunkener Gedanke. Die Gebäude bestanden aus schimmernden Muschelkalkbögen und Wasser floss durch alles hindurch. Die Gruppe hatte hier nie bleiben wollen – zumindest nicht lange. Vielleicht eine Rast. Ein Handel oder zwei. Stattdessen waren

Die Stadt in der Tiefe

Je tiefer die Gruppe in die dunklen Wassermassen hinabsank, desto deutlicher wurde das Gefühl, dass sie einen Bereich betraten, der nicht für sie gedacht war. Das Licht der oberen Schichten war längst verschwunden, ersetzt durch ein gedämpftes, schimmerndes Glühen unbekannter Herkunft. Surugeta verlangsamte seine Bewegungen, sie wurden kontrollierter, beinahe vorsichtig.„Wir werden gesehen“, sagte er ruhig.

Was bisher geschah

Finn, Xalfein und Fenro wurden unabhängig voneinander aus ihren jeweiligen Welten gerissen und von maskierten Kultisten nach Luminara verschleppt. Dort fanden sie sich als Teil einer Sklavenkarawane wieder. Noch bevor ihr Schicksal besiegelt werden konnte, wurde die Karawane von dämonenhaften Tieflingen angegriffen. In dem daraus entstehenden Chaos gelang den Gefangenen mit Hilfe der Fremden Sonea

Kampf im Kanal (Tag X)

Dunkelheit und Verzweiflung lasteten schwer auf den Helden – das Herz von Geltuth war nicht zu sehen, aber es musste in der Nähe sein! Sonea war verschleppt, Finn niedergeschlagen, Sugureta im stinkenden Abwasser niedergedrückt und Fuzz reglos im trüben Wasser. Da erklang ein Poltern am Eingang der Halle. Eine bullige Silhouette füllte den Durchgang, schwer

Kampf gegen die Diebe (Tag X)

Im Labyrinth des Abwassersystems hing der Geruch von Moder und altem Schlamm schwer in der Luft. Die Helden hatten die Diebe des Herz von Geltuth bis hierher verfolgt. Das Herz, eigentlich ein riesiger Speer, geschnitzt aus dem Knochen eines Leviathan. Nun standen sie am Rand einer weiten Halle in der alle Kanäle des Palasts zusammenzulaufen

Audienz bei Padisha Al-Shafir (Tag 21)

Die schimmernden Hallen des Palastes waren in Aufruhr. Zwischen zerbrochenen Statuen, ausgelaufenen Luftblasen und splitternden Korallenornamenten regte sich das Leben wieder – langsam, stöhnend, blutend. Die psionische Präsenz, die eben noch wie ein Fluch in den Gedanken aller gebrannt hatte, war verflogen. Zurück blieben Stille und Verwüstung. Sonea kniete neben dem gewaltigen, langsam atmenden Türram,

Reise zum Schattenspiegelsee (Tag 19)

„Da vorn liegt er!“, rief Posy und fuchtelte mit seiner Tatze in Richtung eines sanft glitzernden Flecks am Horizont. „Der Schattenspiegelsee! Sieht gar nicht so… bedrohlich aus, oder?“ „Vielleicht liegt genau darin die Gefahr“, murmelte Xalfein, sein weißes Haar wehte im Wind, während er mit zusammengezogenen Augenbrauen die tiefschwarze Oberfläche des Sees betrachtete. „Ein See,

Xalfeins Prüfung der zweiten Säule (Tag 18)

Stille herrschte in der großen Halle der Gedanken. Jedenfalls für Xalfein. Um ihn herum summten arkan geladene Geräte, Runen flackerten in schwebenden Kreisen, Worte in Hochdrow wurden geflüstert und befohlen, Magier der verschiedensten Häuser bewegten sich mit stillem Hochmut von Station zu Station. Und doch klang das alles für ihn wie durch Wasser gehört –

Posys & Fuzzes Prüfung der zweiten Säule (Tag 18)

Der Winter war still hier. Nur wenig Schnee, aber das Gras war gefroren, und der Atem der Tiere hing schwer in der Luft. Posy fror. Sein Fell, einst dicht und glänzend, war schütter und grau geworden. Seine Muskeln, einst stolz zur Schau gestellt, zitterten unter der Kälte. Selbst sein treuer Begleiter Fuzz – sein Regenbogenfell

Kleschbumtauchs Prüfung der zweiten Säule (Tag 18)

Der Himmel war grau, zäh wie erkaltete Suppe. Nebel kroch zwischen den knorrigen Bäumen, die sich wie erschöpfte Riesen über das Land beugten. Kleschbumtauch stand knietief im Sumpf. Wieder. Der modrige Geruch des Torfs, das gluckernde Geräusch jedes Schrittes, das dumpfe, unnachgiebige Ziehen des Morasts – alles war wie früher. Oder… nein. Nicht wie früher.