Das ewige Schlachtfeld
Morvath Tiefenhall schwebte noch immer dort, wo die letzten Reste seiner Ketten in die Tiefe gesunken waren. Doch die unsichtbaren Fesseln, die ihn gehalten hatten, waren schwieriger zu erkennen.
Der Meeresriese hob langsam seine gewaltigen Hände, betrachtete die Handflächen und ließ sie wieder sinken. Sein silbergraues Haar schwebte träge im Wasser um seinen Kopf.
„Es ist ein seltsames Gefühl“, sagte er schließlich mit ruhiger Stimme. „Die Tiefe hat mich lange gehalten. Ich hatte vergessen, wie es ist, sich wieder entscheiden zu können… entscheiden zu müssen.“
Finn lehnte sich gegen einen Felsvorsprung und ließ seine Laute leicht im Wasser treiben.
„Nun, Entscheidungen sind eine meiner Spezialitäten“, meinte der Barde mit einem schiefen Grinsen. „Manchmal sind sie zwar falsch, aber immerhin treffe ich sie schnell.“
Posy paddelte näher heran, während Fuzz sich auf seiner Schulter streckte und das Regenbogenfell in der Strömung schimmerte.
„Du bist jetzt also frei?“, fragte Posy neugierig.
Morvath nickte langsam.
„So frei, wie jemand sein kann, der lange über seine Fehler nachgedacht hat.“
Kleschbumtauch verschränkte die Arme über der Brust.
„Die Ketten szind kaputt“, stellte er fest. „Dann biszt du frei.“
Xalfein zog eine Augenbraue hoch.
„Eine bemerkenswert direkte philosophische Analyse.“
Sonea beobachtete den Riesen einen Moment lang aufmerksam. Ihr Geweih warf weiche Schatten in das grünliche Wasser.
„Was wirst du jetzt tun?“
Morvaths Blick wanderte in die dunklere Tiefe unter ihnen.
„Ich werde euch begleiten.“
Kurz wurde es still.
„Die Tiefe dort unten…“
Er machte eine langsame, schwere Bewegung mit der Hand, als würde er eine Erinnerung berühren.
„Sie verschlingt Stolz. Ich habe gesehen, was sie mit jenen tut, die glauben, stärker zu sein als sie.“
Habikan hatte währenddessen still neben ihnen geschwebt. Sein einzelnes gelbes Auge funkelte nachdenklich.
„Manchmal“, sagte er verträumt, „bleiben Ketten im Kopf zurück, selbst wenn sie vom Körper fallen.“
Morvath sah zu ihm hinunter.
„Das ist möglich.“
Habikan neigte den gezackten Kopf leicht.
„In würde eine Therapie empfehlen.“
Der Riese runzelte die Stirn.
„Eine… Terrapin?“
Posy blinzelte.
„Eine Schildkröte?“
Finn lachte auf.
„Ich glaube nicht, dass eine Schildkröte bei emotionalen Traumata besonders hilfreich ist.“
Habikan dachte kurz darüber nach.
„Man sollte neue Methoden nicht vorschnell ausschließen.“
Morvath betrachtete ihn lange.
„Wenn eine Schildkröte dabei hilft, über vergangene Fehler nachzudenken“, sagte er schließlich ernst, „würde ich ihr zuhören.“
Xalfein rieb sich die Schläfen.
„Ich beginne zu verstehen, warum die Realität manchmal lieber schweigt.“
Fuzz miaute zustimmend.
Sonea lächelte nur leise.
Dann wandte Morvath den Blick endgültig in die dunkle Weite unter ihnen.
„Kommt“, sagte der Riese ruhig. „Der Weg führt tiefer.“
Irgendwo dort unten begann das Wasser bereits zu beben.
Das Wasser wurde mit jedem Meter schwerer.
Nicht nur schwer im Körper — auch im Geist.
Farben verloren ihre Klarheit, als hätte jemand die Welt durch einen Schleier aus Trauer gezogen. Bewegungen wirkten träge. Geräusche kamen verzögert, verzerrt, wie Stimmen aus einer Erinnerung, die sich weigert, ganz zu verschwinden.
Finn hielt kurz inne und strich mit den Fingern über die Saiten seiner Laute. Der Ton, der entstand, klang dumpf und fremd, als würde selbst die Musik hier unten zögern zu existieren.
„Ich weiß nicht, ob mir das gefällt“, murmelte er. „Normalerweise applaudiert wenigstens jemand.“
Posy paddelte neben ihm durchs Wasser, sein buschiger Schwanz schlug unruhige Kreise. Fuzz klammerte sich mit gesträubtem Regenbogenfell an seine Schulter.
„Fuzz sagt, hier unten riecht es komisch“, erklärte Posy ernst und nickte dem Kater zu.
„Miau.“
„Ja, genau das meine ich.“
Sonea schwamm etwas voraus. Ihr Geweih zeichnete sich wie ein fremdartiger Baum im dunklen Wasser ab. Die Druidin spürte die Strömungen der Ebene mit einer Sensibilität, die weit über gewöhnliche Wahrnehmung hinausging.
Etwas vibrierte in der Tiefe.
Ein dumpfer Schlag.
Dann noch einer.
Rhythmisch. Gewaltig.
Xalfein neigte den Kopf leicht, während seine silbernen Augen ins Dunkel unter ihnen blickten.
„Faszinierend“, sagte er leise. „Diese Druckwellen besitzen eine Unregelmäßigkeit, die auf wenig koordinierte Gewaltanwendung schließen lässt.“
Finn verzog das Gesicht.
„Du meinst eine Schlacht.“
„Eine sehr große.“
Habikan trieb lautlos neben ihnen, sein weißer Anzug bewegte sich im Wasser, als wäre er aus Nebel gewebt. Das einzelne gelbe Auge mit der roten Iris flackerte nachdenklich.
„Die Wirklichkeit bekommt hier Risse“, sagte er verträumt. „Wie ein Spiegel, der zu viele Erinnerungen tragen muss.“
Noch bevor jemand antworten konnte, sahen sie es.
Tief unter ihnen flackerte Licht auf.
Dann noch eines.
Formationen bewegten sich durch das trübe Wasser — Schatten, die aufeinanderprallten, auseinanderstoben, sich neu formierten. Stahl blitzte. Magie zerriss die Dunkelheit in kurzen, grellen Stichen.
Die Schlacht war bereits im Gange.
„Bei allen Geistern des Waldes…“, flüsterte Sonea.
Der Ozean unter ihnen begann aufzureißen.
Zunächst wirkten die Linien kaum mehr als ein Schimmern im Raum. Haarrisse in der Wirklichkeit, dünn wie Spinnenfäden.
Dann weiteten sie sich.
Lautlos.
Ein Spalt öffnete sich.
Aus ihm trat ein Krieger in fremdartiger Rüstung, die Klinge seiner Waffe schwarz wie ein Sternenloser Himmel. Neben ihm stürzte ein geflügeltes Wesen ins Wasser, dessen Schwingen hier unten vollkommen fehl am Platz wirkten.
Weitere Risse entstanden.
Überall.
Kreaturen aus Rauch.
Gestalten aus Stahl.
Fremde Soldaten mit Augen, die niemals für diese Welt gedacht waren.
Kaum hatten ihre Füße, Klauen oder Tentakel diese Ebene berührt, griffen sie einander an.
Ohne Schlachtruf.
Ohne Zögern.
Klingen trafen auf Panzer. Magie zerriss das Wasser in gleißenden Blitzen. Blut löste sich in dunklen Wolken auf und vermischte sich mit phosphoreszierendem Schimmer.
Posy starrte mit weit aufgerissenen Augen nach unten.
„Oh.“
Fuzz machte ein langgezogenes, besorgtes Geräusch.
„Ja, Fuzz, ich sehe das auch.“
Finn pfiff leise.
„Keine Banner“, stellte er fest. „Keine Formation. Nicht einmal ein ordentliches Schlachtlied.“
Xalfein verschränkte nachdenklich die Arme.
„Militärisch betrachtet ergibt dieses Verhalten keinerlei Sinn. Diese Streitkräfte verfolgen weder territoriale Ziele noch strategische Vorteile.“
Ein neuer Riss öffnete sich nur wenige Dutzend Meter entfernt. Drei gepanzerte Gestalten traten hervor — und wurden sofort von einer Kreatur aus lebendigem Nebel zerrissen.
Der Schattenelf beobachtete alles mit klinischer Neugier.
„Das wirkt weniger wie ein Krieg“, sagte er langsam, „und eher wie…“
Habikan beendete den Satz.
„Ein Gedanke.“
Sein Auge funkelte.
„Ein Gedanke, der sich selbst ausprobiert.“
Kleschbumtauch zog seine gewaltige Axt enger an sich. Seine Augen wanderten nervös über das endlose Schlachtfeld.
„Dasz iszt… äh… viele Leude“, murmelte er.
Finn nickte.
„Eine sehr diplomatische Zusammenfassung.“
Die Schlacht breitete sich in jede Richtung aus. Neue Risse öffneten sich wie Wunden im Raum. Weitere Kämpfer strömten hervor, nur um Sekunden später im Mahlstrom aus Stahl und Magie zu verschwinden.
Ein Rand war nicht zu erkennen.
Das Schlachtfeld verlor sich in der Tiefe.
Sugureta Kyūkaku schwebte ruhig zwischen ihnen, seine verbundenen Augen dem Chaos zugewandt. Sein Körper bewegte sich kaum, als lausche er Strömungen, die niemand sonst wahrnahm.
„Der Ozean erinnert sich“, sagte der Galeoni leise.
Finn runzelte die Stirn.
„Woran?“
„An Gewalt.“
Stille breitete sich zwischen ihnen aus.
Dann sprach Sonea, ihre Stimme ruhig, aber schwer.
„Wir müssen dort hindurch.“
Posy schluckte.
„Mitten durch das alles?“
Xalfein nickte nüchtern.
„Jede andere Richtung führt offenbar tiefer in dieselbe Struktur. Ausweichen würde lediglich bedeuten, eine andere Variante dieses Phänomens zu betreten.“
Habikan lächelte leicht.
„Der Traum hat uns eine Bühne gebaut.“
Sugureta neigte den Kopf.
„Der Weg nach unten ist der einzige Weg.“
Finn sah zu den anderen.
„Na wunderbar.“
Er griff wieder nach seiner Laute und schlug eine einzelne Saite an.
Der Ton vibrierte durch das dunkle Wasser.
„Dann sollten wir wohl hoffen, dass wir am Ende dieses… Gedankens… noch leben.“
Kleschbumtauch nickte entschlossen.
„Wir ffaffen dasz.“
Unter ihnen tobte der Wahnsinn weiter.
Das endlose Schlachtfeld wartete.

Das Schlachtfeld empfing sie nicht mit Stahl.
Es empfing sie mit Gedanken.
Kaum hatten sie die ersten Strömungen des Kampfes erreicht, brach etwas über ihre Köpfe herein — kein Laut, kein Licht, sondern ein Druck, der direkt hinter den Augen entstand.
Ein Flüstern.
Tausend Stimmen.
Hunderttausend Erinnerungen an Gewalt.
Habikan erstarrte mitten im Wasser.
Sein einzelnes Auge weitete sich.
Bilder schossen durch seinen Geist: Armeen, die sich gegenseitig zerfetzten. Städte aus Knochen. Meere aus Blut. Gedanken, die keine Sprache brauchten, um verstanden zu werden.
„Oh…“, hauchte er.
Seine Stimme klang brüchig.
„Der Traum… träumt hier nicht.“
Er presste eine Hand gegen seine Stirn.
„Er denkt.“
Sonea keuchte.
Die Druidin krümmte sich leicht im Wasser, als hätte jemand ihr Herz gepackt. Die Gewalt ringsum war nicht nur sichtbar — sie war spürbar, drang in ihre Sinne wie Gift.
„Zu viel…“, flüsterte sie.
Finn bemerkte sofort, wie ihr Körper zu zittern begann.
„Sonea! Bleib bei uns!“
Doch die Druidin rang nach Luft.
„So viele Leben… so viel Sterben…“
Sugureta hingegen stand vollkommen still.
Der blinde Galeoni lauschte dem Chaos, das durch das Wasser vibrierte.
Dann sagte er leise:
„Hier gibt es keine Hoffnung.“
Posy starrte ihn entsetzt an.
„Was?!“
Sugureta schüttelte langsam den Kopf.
„Keinen Weg nach oben.
Keinen Weg nach außen.
Nur den Weg hindurch. Ich werde das untere Ende nicht lebend erreichen.“
Finn verzog das Gesicht.
„Du bist heute wieder ein echtes Motivations-Plakat.“
In diesem Moment bewegte sich Habikan.
Oder vielmehr: Er verschwand.
Sein Körper löste sich beinahe lautlos aus der Gruppe und glitt tiefer ins Schlachtfeld hinab, als wäre er nur ein Gedanke im Wasser.
Finn blinzelte.
„Moment—“
Der Barde grinste plötzlich.
„Ah.“
Er zog die Schultern ein, machte sich klein und folgte.
„Wenn der Traum geht, gehe ich mit.“
Kleschbumtauch nickte entschlossen.
„Schzleiffen iszt gut.“
Mit erstaunlicher Vorsicht für seine Größe glitt auch der orkische Krieger tiefer.

Doch der Rest der Gruppe hatte keine Gelegenheit, ihnen zu folgen.
Direkt vor ihnen riss ein Portal auf.
Die Wirklichkeit platzte auseinander wie dünnes Glas.
Drei Gestalten traten heraus.
Kahlköpfig. Sehnig. Ihre Rüstungen schlicht, aber funktional. In ihren Händen lange, schimmernde Klingen.
Xalfein verzog kaum sichtbar die Lippen.
„Githzerai.“

Einer der Krieger musterte die Gruppe nur einen Augenblick.
Dann griff er an.
Keine Worte. Keine Drohung.
Nur Bewegung.
Die erste Klinge schoss direkt auf Posy zu.
„OH!“
Posy riss sein Schwert hoch, gerade rechtzeitig.
Der Aufprall ließ das Wasser erzittern.
„Unhöflich!“
Fuzz fauchte.
Sonea wusste sofort, dass sie keine Zeit hatten.
Die Gewalt ringsum drohte noch immer ihren Geist zu überwältigen.
Also tat sie das Einzige, was ihr Instinkt ihr sagte.
Ihr Körper begann sich zu verändern.
Arme wurden zu Flossen. Haut wurde zu glatter, grauer Oberfläche. Zähne wuchsen zu einer tödlichen Reihe scharfer Klingen.
Innerhalb eines Atemzugs war Sonea ein Hai.
Fuzz wurde kurzerhand zwischen ihren Zähnen aufgenommen.
„Mrrrph?!“ protestierte der Kater.
Der Hai wandte sich und schoss davon.


Direkt auf eine andere Gruppe kämpfender Kreaturen zu.
Ein Githzerai bemerkte die Bewegung sofort.
Er folgte.
Genau wie Sonea gehofft hatte.
Die anderen blieben bei Posy und Xalfein.
„Großartig“, murmelte der Schattenelf trocken. „Ein äußerst differenziertes Schlachtfeld.“
Posy knurrte.
Sein Fell stellte sich auf.
„Niemand greift meine Freunde an!“
Sein Schwert schlug nach dem Krieger.
Die Klingen prallten aufeinander.
Funken aus Magie zischten durchs Wasser.
Gleichzeitig geschah etwas anderes.
Ein Githzerai — der, der Sonea verfolgt hatte — zuckte plötzlich.
Seine Augen weiteten sich.
Dann trat eine schlanke Klinge aus seiner Brust.
Habikan glitt lautlos hinter ihm hervor.
Sein Dolch zog sich langsam zurück.
„Die Realität ist voller Türen“, flüsterte er. „Man muss leise hindurchgehen, damit sie einen nicht bemerken.“
Der Krieger sackte zusammen.

Der Kampf dauerte nur noch Sekunden.
Kleschbumtauch stürzte aus der Dunkelheit heran.
Seine Axt traf den zweiten Githzerai mit brutaler Wucht.
„FFÖN!“
Der Krieger verschwand fast vollständig in einer Wolke aus Blut und aufgewühltem Wasser.
Der letzte Gegner sprang zurück, doch Posy brüllte vor Zorn.
Etwas in ihm riss auf.
Magie.
Ungezähmt.
Wild.
„RAAAH!“
Plötzlich sprossen Pflanzen aus dem Nichts.
Lange, schwingende Wasserpflanzen schossen aus dem Meeresboden, rankten sich um Posys Beine, wuchsen in spiralförmigen Büscheln durch das Wasser.

Der Barbar blinzelte überrascht.
„Oh.“
Fuzz, der inzwischen wieder frei war, betrachtete das grüne Chaos.
„Miau.“
„Ja, ich weiß auch nicht.“
Der letzte Githzerai hatte keine Chance mehr.
Gemeinsam überwältigten sie ihn.
Dann wurde es still.
Für einen Moment.
Zwischen den tobenden Schlachten ringsum schwebte die Gruppe zwischen neu gewachsenen Wasserpflanzen.
Sonea verwandelte sich zurück.
Sie betrachtete das dichte Grün um Posy herum.
Langsam begann sie zu lächeln.
„Das könnte funktionieren.“
Finn hob eine Augenbraue.
„Was genau?“
Sonea deutete auf die Pflanzen.
„Deckung.“
Sie sah in die Tiefe des Schlachtfelds.
„Wenn wir uns darin bewegen, könnten wir ungesehen weiter hinabkommen.“
Finn schüttelte sofort den Kopf.
„Oder…“
Er schnippte mit den Fingern und verschwand, nur um einige Meter tiefer wieder zu erscheinen.
Xalfein nickte anerkennend.
„Die botanische Tarnstrategie erscheint mir in einer Umgebung permanenter kinetischer Zerstörung… suboptimal.“
Posy verschränkte die Arme.
„Hey! Meine Pflanzen sind toll!“
Fuzz nickte entschieden.
„Miau.“
Habikan blickte nach unten, in die endlose Schlacht.
Sein Auge glühte nachdenklich.
„Vielleicht“, sagte er leise, „mag der Traum auch Gärten.“
Klingen blitzten im trüben Wasser, Druckwellen schleuderten leblose Körper durch das Wasser und fremde Schreie hallten durch die Tiefe.
Surugeta Kyūkaku schwankte kurz, als eine weitere Welle des Kampfes an ihm vorbeibrauste. Dunkles Blut löste sich von seinen Wunden und trieb in schweren Schleiern davon.
Sonea erreichte ihn einen Augenblick später. Ohne zu zögern legte sie beide Hände auf seine Brust.
Zwischen ihren Fingern glomm ein sanftes, grünes Licht auf – ein stiller Gegensatz zum tobenden Chaos ringsum.
Die Wunden des Hai-Kriegers begannen sich zu schließen.
Sugureta atmete tief ein.
„Selbst im Sturm“, sagte er ruhig, „findet das Leben einen Weg zurück.“
Das Licht erlosch – und die Schlacht tobte weiter.



