Rovek Schlickfaust, Wirt im „Zum trägen Anker“
Rovek Schlickfaust ist ein breiter, gedrungener Aquatiker mit dicker Haut, die wirkt, als hätte sie schon Jahrzehnte lang Salz, Alkohol und schlechte Entscheidungen gefiltert. Seine Hände sind übergroß, schwielig und ständig feucht, als könne sich der Schlick nie ganz von ihnen lösen.
Ein zerfurchtes Gesicht mit stumpfen Augen, die schneller rechnen, als man erwartet, und ein Bart aus drahtigen Algen, in dem kleine Knochenperlen stecken – alte Glücksbringer, die längst nichts mehr bringen.
Er bewegt sich langsam, schwerfällig, aber sehr bestimmt, wenn es um sein Revier geht.
Die Taverne: „Zum Trägen Anker“
Roveks Taverne liegt tief in einer Seitenströmung der Konfluenz.
Der Raum ist vertikal angeordnet, sogar die Theke. Er wirkt warm und voller trüber Lichtquellen; dicke Korallenstreben stützen die Decke und Außenwände, und das Wasser schmeckt nach starkem Tangbier und altem Öl.
Die Gäste sind Stammgäste: Arbeiter, Boten, kleine Händler — sie werden Rovek schützen, weil er sie jahrelang hat anschreiben lassen.
Hier ist Rovek nicht schwach sondern vernetzt.
