Sugureta

Sugureta Kyūkaku wurde in einer abgelegenen Siedlung der Galeoni – ein Hai-Volk – geboren. blind seit seiner Geburt oder kurz danach. In einer Kultur, die Kraft, Jagdgeschick und das Beherrschen der Ozeane hochhielt, galt seine Blindheit als schwere Last. Um nicht als nutzlos verstoßen zu werden, wurde er in jungen Jahren an einen wandernden Schwertmeister gegeben — einen alten, entehrten Krieger, der Mitleid zeigte oder vielleicht einfach einen Lehrling suchte, um seine Tage zu füllen.

Unter diesem Meister lernte Sugureta nicht nur den Kampf mit Schwert und Stab, sondern auch, seine übrigen Sinne zu schärfen: Strömungen zu fühlen, Herzschläge zu hören, Wasserverdrängungen zu spüren — Techniken, die ihn später beinahe unüberwindbar machen sollten.

Als junger Erwachsener verließ Sugureta seinen alten Mentor und zog alleine durch die Weltmeere. Anfangs bot er seine Künste oft dubiosen Herren oder Piraten an, arbeitete als Leibwächter und Duellant in dunklen Hafenstädten und Strömungsbasaren. Doch mit der Zeit wuchs sein Unbehagen über die Ungerechtigkeit und Korruption, die die See verseuchten.

Heute durchstreift Sugureta Kyūkaku die Ozeane als umherziehender Schwertmeister. Er beschützt Schwache, stellt sich Tyrannen der Tiefe entgegen und sucht auf seine Weise Vergebung für seine dunklere Vergangenheit. Trotz seiner rauen Erscheinung und dem ständigen spöttischen Grinsen zeigt er jenen, die hinter die Fassade blicken, eine tiefe Melancholie und einen unerschütterlichen Sinn für Ehre.

Sein wandernder Weg ist gepflastert mit Liedern und Legenden — viele erzählen von dem blinden Hai, der selbst die furchterregendsten Seemonster und Mörder zerschnitt, lange bevor sie ihn auch nur wittern konnten.